FAZ: Europa braucht furchtlosere Anführer

 

"Die Bevölkerung will nicht von Drückebergern regiert werden, die nicht wissen, was sie tun, deshalb auf Zeit spielen und dem frommen Wunsch nachhängen, dass der autoritäre Spuk bald vorbei sein wird. Darüber können auch scheinbar markige Sprüche von Friedrich Merz über Stadtbilder nicht hinwegtäuschen. (…)
Deshalb muss der Rest der westlichen Welt die Auswahlkriterien für sein Führungspersonal überdenken. Wenn die Raubtiere vor den Toren und dahinter bezwungen werden sollen, brauchen die Systemverteidiger auch in ihren Reihen Anführer, die sich aufs Kräftemessen, auf Wagnis und Entschlossenheit verstehen. Denn wenn die Biographien von Churchill, aber auch von Konrad Adenauer und Nelson Mandela eines beweisen, dann die Wirksamkeit von Verwegenheit und Mut. Das kann das Überleben der liberalen Demokratie zwar nicht garantieren. Doch es würde ihre Anziehungskraft und Verteidigungsfähigkeit deutlich erhöhen."


Mehr: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/europa-braucht-im-kampf-mit-trump-und-putin-furchtlosere-anfuehrer-110795577.html

Bild: Zu angepasst, zu risikoscheu? Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und Keir Starmer, Premierminister von Großbritannien, am Rande des Nato-Gipfels Ende Juni in Den Haag.dpa 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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